Arbeitsgruppe Web Science

*metrics - MEasuring The Reliability and perception of Indicators for interactions with sCientific productS (DFG, 2017-2019)

Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeDas Hauptanliegen des Projektvorhabens ist es, ein tieferes Verständnis von *metrics zu entwickeln, insbesondere im Hinblick auf ihre Aussagekraft und wie sie von Stakeholdern wahrgenommen werden. Dabei spielen die Betrachtung der Qualität der den *metrics zugrundeliegenden Daten (Validität und Reliabilität), ihres Entstehungskontextes sowie ihrer Fähigkeit, Wissenschaft vor dem Hintergrund der disziplinären Spezifika zweckgemäß zu bewerten, eine entscheidende Rolle. Nutzende von *metrics (z.B. Forschende, Forschungsförderer), Informationsinfrastruktureinrichtungen und Bibliotheken, sowie *metrics-Anbieter profitieren von den Projektergebnissen, ermöglichen sie doch den informierten Einsatz von *metrics und Kenntnis über ihre Interpretationsmöglichkeiten und Limitationen.

https://metrics-project.net/

KlawiT

KlawiT - Klassifizierung wissenschaftlicher Tweets

Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit der Social-Media- und Kurzmitteilungsdienst Twitter für die wissenschaftliche Kommunikation genutzt wird und ob sich eine wissenschaftliche Nutzung von einer nicht-wissenschaftlichen abgrenzen lässt bzw. welche Kriterien sich hierfür aufstellen lassen. Das Projekt will die Frage beantworten: Wann ist ein Tweet wissenschaftlich?

MeWiKo

Verbundprojekt MeWiKo - Medien und wissenschaftliche Kommunikation

Das Projekt beschreibt und quantifiziert die Wirkung externer Wissenschaftskommunikation auf den Impact von wissenschaftlichen Publikationen. Hierbei wird untersucht, welchen Einfluss externe Wissenschaftskommunikation, insbesondere die Verbreitung wissenschaftlicher Inhalte über journalistische Medien (i.e. auflagenstarke überregionale Tagespresse) und Social Media (i.e. Twitter, Blogs), auf die Zitationsrate und Altmetrics von Publikationen ausübt. Dazu sollen sogenannte Embargo-E-Mails und Pressemitteilungen als Datenbasis verwendet werden.

Ein Schwerpunkt wird in diesem Teilprojekt der CAU auf nutzergenerierte Inhalte und Experimente gelegt. Konkret wird folgende Forschungsleistung erbracht werden:
  • Analyse von Vorkommen und Auswertungspotenzial von unterschiedlichen Social Media Plattformen für nutzergenerierte Inhalte.
  • Datenerhebung nutzergenerierter Inhalte zu Publikationen und weitere sonstige Daten.
  • Inhaltsanalyse von nutzergenerierten Inhalten zu Publikationen und weiterführende statistische Auswertungen der Inhaltsanalyse.
  • Vorbereitung und Durchführung der experimentellen Überprüfung der vorherigen Ergebnisse, in enger Abstimmung mit den anderen Partnern.
  • Pretesting bzw. formative und summative Evaluation zu den vorherigen Ergebnissen.
  • Evaluation des Prototypen mit Unterstützung und Durchführung bei der Evaluation der Prototypen der anderen Partner.
  • Auswertung und Synthese der Projektergebnisse und drei jährliche Projekt-Reports.
 

MeWiKo-CAU verfolgt keinen wirtschaftlichen Zweck, sodass keine unmittelbare wirtschaftliche Verwertung erfolgt. Allerdings werden die Ergebnisse wissenschaftlich verwertet werden. Durch MeWiKo erfolgt eine Bewertung der Einflüsse auf die Struktureinheiten des Wissenschaftssystems sowie ihre transparente Darstellung. Es werden zudem noch nicht etablierte Datenquellen (i.e. Altmetrics und externe Wissenschaftskommunikation) für die quantitative Wissenschaftsforschung erschlossen, nutzbar gemacht und in das bibliometrische Methodenspektrum eingeordnet.

Die Ergebnisse bzw. Zwischenergebnisse sollen auf Workshops vorgestellt werden, zum Beispiel auf der Mensch und Computer Konferenz (https://www.mensch-und-computer.de/), bei den OA Tagen (http://open-access.net/community/open_access_tage/) oder anderen passenden Konferenz- und Workshopreihen.
Damit einhergehend sollen die Ergebnisse von MeWiKo-CAU publiziert werden, vornehmlich in Open Access Formaten. Neben den erwähnten Konferenzen bzw. Workshops (welche ein Peer Review beinhalten), sind auch Zeitschriftenpublikationen, zum Beispiel in der Zeitschrift „Information - Wissenschaft und Praxis (IWP)“ (https://www.degruyter.com/view/j/iwp) oder b.i.t.online (https://www.b-i-t-online.de/) angedacht.

Schließlich soll auch ein Transfer in die Lehre stattfinden. Durch die institutionelle Anbindung von MeWiKo-CAU an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durch den Projektleiter, werden Ergebnisse in Vorlesungen teilbehandelt bzw. in Seminaren vertieft besprochen. Dies soll sicherstellen, dass aktuelle Forschungsergebnisse einen schnellen Zugang zur Öffentlichkeit erreichen.

Projektpartner

  • Prof. Dr. Isabella Peters, ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW)
  • Dr. Meik Bittkowski, Science Media Center (SMC)
  • Dr. Athanasios Mazarakis, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • Dr. Cornelius Puschmann, Hans-Bredow-Institut (HBI)
  • Dr. des. Christian Zinke, Kompetenzzentrum Digitale Dienstleistungssysteme, Institut für Angewandte Informatik e.V. (IAI), Universität Leipzig

 

Projektlaufzeit

01.10.2018 - 30.09.2021

 

Gefördert durch

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OA-FWM - Fachspezifische OA-Workshops und Bereitstellung von OA-Materialien

Logo OA-FWM

Das vom BMBF geförderte Projekt „Fachspezifische OA-Workshops und Bereitstellung von OA-Materialien - OA-FWM“ zielt darauf ab, insbesondere die fachspezifische Information und Ansprache im Bereich Open Access zu verbessern. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Kommunikations, Informations-, Medienzentrum KIM der Universität Konstanz, der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel (CAU) und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB Göttingen).

Ein Hauptziel des Projektes ist es, Forschende als Multiplikatoren für die Verbreitung von Open Access zu gewinnen. Für deren Motivierung wird an der CAU in Kiel an Gamification geforscht. Das Konzept der Gamification beruht darauf, Spielelemente wie etwa Punkte, Bestenlisten und das Erreichen von Levels, als Anreizsystem in einem spielfremden Kontext einzusetzen. Es sollen außerdem fachspezifische Communities of Practice etabliert werden, welche selbstorganisiert neue Inhalte auf der Internetplattform publizieren. Diese Wissensgemeinschaften sollen durch Forschende selbst gesteuert und organisiert werden.

Im Arbeitspaket der Universität Konstanz werden die fachspezifischen Informationen auf der Informationsplattform open-access.net – der wohl bekanntesten Ressource für Informationen über Open Access im deutschsprachigen Raum – aktualisiert und erweitert, sowie nachnutzbare fachspezifische Materialien erstellt. Zudem werden spezifische Workshops konzipiert und im Rahmen von wissenschaftlichen Fachkonferenzen veranstaltet, um anschließend die Informationsplattform open-access.net in Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftler/innen zu optimieren und an die Bedürfnisse der Forschenden anzupassen.

Die SUB Göttingen übernimmt in diesem Projekt die technische Betreuung und Weiterentwicklung der Plattform, um sie in Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftler/innen zu optimieren und um jene Funktionalitäten zu erweitern, die in den Arbeitspaketen Gamification und Communities of Practice definiert wurden.

https://open-access.net/ueber-uns/oa-fwm/

Projektpartner

 

Projektlaufzeit

01.04.2018 bis 31.05.2020 (angestrebt)

Gefördert durch

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